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WARUM DER BEDARF AN BESTIMMTEN MIKRONÄHRSTOFFEN MIT DEM ALTER STEIGEN KANN

 

Ein wissenschaftlich gut belegter Aspekt des Alterungsprozesses ist, dass sich die Aufnahme bestimmter Mikronährstoffe im Körper mit steigendem Lebensalter verändern kann. Bei Vitamin B12 steigt mit zunehmendem Alter die Häufigkeit einer atrophischen Gastritis (einer altersbedingten Rückbildung der Magenschleimhaut), wodurch weniger Magensäure gebildet wird, die für die Freisetzung von eiweißgebundenem Vitamin B12 aus der Nahrung notwendig ist. Die Aufnahme von freiem, kristallinem B12 bleibt davon nach diesen Untersuchungen weitgehend unberührt (Baik & Russell, 1999, Annual Review of Nutrition; Andrès et al., 2025, Journal of Clinical Images and Medical Case Reports). Epidemiologische Studien schätzen, dass ein laborchemisch fassbarer Vitamin-B12-Mangel bei etwa 5-15 % der über 60-Jährigen in der Allgemeinbevölkerung vorliegt, bei institutionalisierten älteren Menschen bei bis zu 30-40 % (Andrès et al., 2026, Journal of Japan Gastroenterology; Andrès et al., 2004, CMAJ).

Auch für Vitamin B6 zeigen Studien einen altersabhängigen Rückgang des Blutspiegels: In der Baltimore Longitudinal Study of Aging sanken die Plasma-PLP-Werte bei Männern ohne B6-Supplementierung um rund 4 nmol/L je 10 Lebensjahre; in einer NHANES-Auswertung von US-Erwachsenen ab 60 Jahren galten rund 15 % als B6-defizient (Kim et al., 2022, Nutrients). Für Folat (Vitamin B9) beschreibt ein systematisches Review bei über 65-Jährigen eine Folataufnahme unterhalb des geschätzten durchschnittlichen Bedarfs bei rund 29 % der Männer und 30 % der Frauen (Mendonça et al., 2016, Nutrients).

Auch bei Zink zeigt sich ein ähnliches Bild: Ein systematischer Review beschreibt eine mit dem Alter abnehmende Zinkversorgung, mit Mangelraten von rund 31-49 % bei selbstständig lebenden älteren Menschen bis zu 50-66 % bei institutionalisierten älteren Menschen (Vural et al., 2020, Nutrients); eine veränderte Zink-Verteilung im Körper, insbesondere erhöhte Metallothionein-Werte, spielt hierbei ebenfalls eine Rolle (Romero Cabrera, 2015, Pathobiology of Aging & Age-Related Diseases).

LONGIVIN® - Micronutrient Complex  enthält Vitamin B12 als Methylcobalamin, Vitamin B6 als Pyridoxal-5-Phosphat, Folat als Calcium-L-5-Methyltetrahydrofolat sowie Zink als Zinkgluconat. 

Bei einem tatsächlichen, ärztlich festgestellten Nährstoffmangel (z.B. an B12, Folat oder Zink) sollte dies immer individuell mit einem Arzt bzw. einer Ärztin abgeklärt werden, da die im Einzelfall notwendige Dosierung höher liegen kann als in einem allgemeinen Nahrungsergänzungsmittel enthalten.

LONGIVIN® - Micronutrient Complex enthält eine speziell abgestimmte Kombination aus Polyphenolen, einem marinen Nährstoffkomplex, Zink und B-Vitaminen.